douglasholdingAuf absehbare Zeit, wird die Douglas-Holding zu einem Ein-Marken-Unternehmen. Denn das erklärte Ziel der Mehrheitseigner Advent scheint die Veräußerung aller Unternehmensteile, die nicht zur Parfümeriekette gehören. Deutlich wird dies aktuell durch den Verkauf der Juwelierkette Christ.

Douglas.de und Thalia.de sowie Hussel.de und Christ.de sind bzw. waren Unternehmensteile der Douglas Holding. Der Modefilialist Appelrath & Cüpper gehört ebenfalls dazu. Doch geht es nach dem Willen der Mehrheitseigner Advent, wird Douglas in Bälde die einzige Marke sein; auf allen Kanälen online wie offline.

Douglas-Konzern verkauft Christ

Auf diesem Weg hat der Douglas-Konzern vor wenigen Wochen einen erneuten Schritt gemacht und den Juwelier Christ an den Finanzinvestor 3i verkauft, wie Medienberichten zu entnehmen ist. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 3i bewerte den Schmuckhändler insgesamt mit mehr als 350 Millionen Euro.

Nach Informationen von Douglas wolle der neue Investors 3i neue Christ-Filialen eröffnen und den stark wachsenden Online-Handel auszubauen. Dazu will 3i nach eigenen Angaben etwa 214 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Advent hatte sich 2012 80 Prozent der Konzernanteile von der Inhaberfamilie Kreke gesichert und ohne große Verzögerung damit begonnen einzelne Unternehmensteile zum Verkauf anzubieten. Als erstes wurde die Confiseriekette Hussel an Emeram Capital Partners verkauft. Auch Thalia und Appelrath & Cüpper sind in der Auslage. Jedoch gestalte sich der Verkauf als schwierig.

Douglas-Konzern

Mit Douglas an die Börse

Nach Aussagen von Advent wird Douglas der nächste Online-Shop an der Börse sein. Im ersten Quartal 2015 soll es bereits soweit sein.

Um Douglas für künftige Investoren interessanter zu machen, seinen 500 Millionen Euro für Übernahmen zurückgelegt worden. Mit diesem Geld hat Douglas kürzlich den französischen Konkurrenten Nocibe aufgekauft.