In Zusammenarbeit mit Kanzlei Föhlisch
Seit Monaten beschäftigt sich der Gesetzgeber nun schon mit dem "Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken". Damit sollen vorrangig Abmahnungen im Filesharing-Bereich eingedämmt werden. Gleichzeitig erhalten aber auch wettbewerbsrechtliche Abmahnungen ein neues Regelwerk.
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Am Freitag, 20. September 2013 hat das Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken den Bundesrat passiert.
Darin sollen unter anderem die Streitwerte für Abmahnungen wegen unlauteren Wettbewerbs angepasst werden, weil diese oft weit überhöht waren.
Anfangs sollte auch der sog. fliegende Gerichtsstand abgeschafft werden. Stattdessen sollte der Abgemahnte immer an seinem Sitz verklagt werden. Diese Änderung hat es aber letztlich nicht in das Gesetz geschafft. Vielmehr wird die Bundesregierung aufgefordert, zu prüfen, ob dies überhaupt notwendig ist.
Das Gute an dem Gesetz ist, dass der Abgemahnte nun einen ausdrücklichen Anspruch auf Erstattung der Verteidigungskosten im Falle einer rechtsmissbräuchlichen Abmahnung hat.
Die einzelnen Änderungspunkte haben wir hier in verschiedenen Beiträgen beschrieben:
Studium des Deutschen und Europäischen Wirtschaftsrechts an der Universität Siegen, Abschluss als Diplom-Wirtschaftsjurist, einschließlich einjährigem Auslandsstudium an der National & Kapodistrian University, Athen. Von Oktober 2008 Mitarbeiter der Trusted Shops GmbH. Autor zahlreicher Fachbeiträge und Referent zum Thema E-Commerce Recht.
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