Am 24. September wird ein neuer Deutscher Bundestag gewählt und anschließend eine neue Regierung gebildet. Das ist eine gute Gelegenheit, der Politik auf den Weg zu geben, dass sich im Bereich Abmahnungen endlich etwas tun muss. Damit diese Forderungen mit Nachdruck platziert werden können, benötigen wir Ihre Hilfe und belastbare Zahlen. Nehmen Sie daher jetzt an unserer aktuellen Studie zu Abmahnungen im Online-Handel teil.

Wie bereits in den Jahren zuvor analysieren die Rechtsexperten von Trusted Shops die häufigsten Gründe für Abmahnungen und zeichnen mit Hilfe der Studie ein detailliertes Bild der Abmahnlandschaft in Deutschland.

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Häufige Abmahnfallen

„Mit unserer Studie wollen wir Problemfelder im Online-Handel aufdecken und zeigen, welche konkreten Maßnahmen sich Online-Händler wünschen, um den Abmahn-Wahn einzudämmen“, erklärt Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

Dass der Online-Handel immens unter dem zunehmenden Missbrauch wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen leidet, ist allgemein bekannt und ein anerkanntes Problem. Dr. Carsten Föhlisch weist darauf hin, dass der Abmahnmissbrauch insbesondere für kleine und mittelständische Händler existenzbedrohende Ausmaße annehmen kann.

Damoklesschwert Abmahnung

49 Prozent der Befragten bejahten im Jahr 2016 dies und fürchteten so dank der inflationären Abmahnpraxis um ihre eigene unternehmerische Existenz. Häufigste Abmahnfälle sind laut der Trusted Shops Studie „Abmahnungen im Online-Handel 2016“ das Widerrufsrecht. Aber auch Markenrechtsverletzungen bilden Gegenstand häufiger Präventivabmahnungen.

Immerhin offenbarte die letzte Studie, dass sich ganze 71 Prozent der abgemahnten Händler zur Wehr setzten und dies in über 76 Prozent der Fälle auch erfolgreich. Hunderte Verstöße wurden bei den teilnehmenden Händlern in 2016 abgemahnt. Der finanzielle Schaden für den Online-Handel wird bei den Kosten pro Abmahnung deutlich: So verzeichneten 48 Prozent der Händler Kosten in Höhe von mehr als 1.500 Euro. Die Fortsetzung der Studie wird zeigen, wie sich diese Situation für den Online-Handel in 2017 entwickelt hat.

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