paketverlustDie Belgische Post (BPost) testet im Rahmen eines Pilotprojektes die Zustellung von Sendungen durch Privatpersonen. Dabei setzt BPost auf die App Bringr, die als Grundlage für die Verteilung des Sendeauftrags dient. Über Bringr für iOS und Android vernetzt das Unternehmen Versender mit selbstständigen Kurieren oder privaten Fahrern. Alle Beteiligten müssen sich zuvor in der App registrieren.

Alternative Paketzustellmethoden werden ja immer wieder getestet. Schon vor einem Jahr hatte der Online-Händler Amazon beispielsweise den Plan, Kunden Pakete zustellen zu lassen. So wollte man die hohen Versandkosten drücken. Nur gestartet ist das Projekt bis heute nicht wirklich.

Doch wie funktioniert das belgische Projekt genau? Der Versender legt einen Versandauftrag an, der über die App an verfügbare Fahrer in der Umgebung vergeben wird. Die Fahrer holen die Sendung ab und bringen sie zu der gewünschten Adresse. In der Testphase können Sendungen ausschließlich von Antwerpen aus versendet werden. Die Zustellung soll demnächst landesweit erfolgen.

Die Bezahlung, die der Fahrer nach einer Zustellung erhält, setzt sich aus dem Gewicht des Pakets, sowie der zurückgelegten Strecke zusammen.

Man darf gespannt sein, ob die Testphase erfolgreich verläuft.