5 wichtige StudienergebnisseTäglich sehen wir neue Umfragen und Studieergebnissen, die relevante Erkenntnisse für Shopbetreiber liefern. Manchmal sieht man jedoch den Wald vor lauter Bäumen nicht und muss ein wenig selektieren, um nutzbare Informationen für das Tagesgeschäft abzuleiten.

Genau dies versuchen wir im heutigen IWB-Shoptipp.

Wir haben dazu einmal fünf zentrale Erkenntnisse von aktuellen Studien herausgegriffen. Es sind zumeist keine revolutionären Neuigkeiten, dafür aber klare Aussagen, die sich für die Shoppraxis nutzen lassen.

1. Der Anteil an „Profi-Shoppern“ wächst

Gübte Online-Shopper stellen hohe Anforderungen an ihre Shops. 10% der Online-Käufer geben an, just am Tag der Befragung etwas online bestellt zu haben, 11% kauften das letzte Mal am Vortag online ein und weitere 30% vor maximal einer Woche weiß die W3B-Umfrage unter 100.000 Internet-Nutzern.

2. Grundfunktionen im Shop müssen perfekt funktionieren

Shopper wünschen sich eine qualitativ hochwertige Produktsuche, die schnell und übersichtlich alle relevanten Produkte auflistet. Denn rund die Hälfte aller Onlineshopper wollen Produkte über die Suchefunktion finden, sagt die Adhoc-Studie von DMC. Auch ein einfacher Bestellvorgang und eine gut erreichbare Kontaktmöglichkeiten gehören zum Pflichtprogramm eines erfolgreichen Shops.

3. Sicherheitsbedenken bremsen Kauflust

Wer auf das Einkaufen via Internet verzichtet, tut das häufig aufgrund von Sicherheitsbedenken. Das sagen 55 Prozent der Befragten in einer repräsentative Studie des Instituts EuPD Research.

4. Besucher zum Käufern machen

Wenn der Anbieter über ein anerkanntes Gütesiegel (z.B. Trusted Shops) verfügt, sinkt die Kaufabbruchquote im Schnitt um ein Drittel. Gleichzeitig sind fast doppelt so viele Kunden bereit, bei einem zertifizierten Shop per Vorkasse zu bezahlen, berichtet die Studie der Universität Regensburg.

5. Komplizierte Registrierungen und versteckte Kosten bremsen

Als häufige Gründe für die Abbrüche werden auch versteckte Kosten, lästige Registrierungspflichten und langwierige Bezahlvorgänge genannt. Undurchsichtige Versandbedingungen sowie technische Probleme beim Öffnen des Warenkorbs erweisen sich immer noch als Kunden-Killer berichtet das britische Marktforschungsinstitut e-consultancy.

Fazit: Den frischen Blick wahren… 

Versetzen Sie sich also regelmäßig in die Position Ihrer Shop-Besucher und hinterfragen Sie kritisch, ob Sie in „Käuferaugen“ bestehen können. Fragen Sie Kollegen und Bekannte nach Erfahrungen mit Ihrem und auch mit konkurrierenden Shops, um neue Anregungen zur Optimierung zu bekommen.

Dieser Beitrag ist auch von der Internet World Business veröffentlicht worden. Wir schreiben alle zwei Wochen einen Shoptipp für diese Publikation als Gast-Autoren.